Kaleb Erdmann las

Verarbeitung eines Amoklaufs

27.05.2026

Im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Unser Erzähler registriert in den folgenden Wochen die Hilflosigkeit der Erwachsenen. „Die Ausweichschule“ ist ein ergreifender Text über ein Phänomen, das uns weltweit betrifft.

Am 27. Mai las der Nachwuchsautor Kaleb Erdmann aus seinem Roman „Die Ausweichschule“. Vor allem junge Dresdnerinnen begaben sich auf den Weg nach Moritzburg. Während sie das tragische Erlebnis damals nicht bewusst wahrnahmen, kamen bei den älteren Gästen die Erinnerungen zurück. Nicht nur Erfurt war mitgenommen. Die Amokläufe der Nuller-Jahre, wie sie Erdmann während seiner Lesung bezeichnet, legten ganz Deutschland still. Ein nicht leichter dafür um so mehr berührender Abend. 

Mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom
Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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