Andreas Zöllner Solo

Das Bild zeigt ein Modell aus Metall welches die große Feuerschale im Innenhof des Hauses darstellt.

Der Freundeskreis lud am 28.11.2025 zu einem vorweihnachtlichen Adventskonzert mit Andreas Zöllner Solo ein. Titel: „ Die Brise der Morgendämmerung“. Andreas Zöllner zu seinem Konzert: „In eigenen und zu eigen gemachten Liedern spüre ich Weihnachten nach und was es uns bedeuten könnte jenseits von Stress und Umsatzsteigerungen“.Das Konzert mit Liedern und Texten rund um Weihnachten dauerte […]

„überfahrt“ – 20 Jahre Museumspädagogik

es werden fünf Bilder der Sonderausstellung überfahrt angezeigt. bis auf eines sind alle schwarz weiß. Motive sind gezeichnete Häuser, Fantasiefiguren und Landschaften.

Seit 1995 leitet die Diplom Malerin und Grafikerin Maja Nagel die Grafikwerkstatt des Käthe Kollwitz Hauses Moritzburg. Gruppen unterschiedlichsten Alters und Schulklassen hatten in diesen Jahren – seit 2019 in einer neuen Druckwerkstatt – die Möglichkeit, unter ihrer Anleitung eine eigene Radierung herzustellen. Gemeinsam lernten sie die Künstlerin Käthe Kollwitz kennen und schufen, inspiriert vom […]

Kollwitz neu sehen

Musikduo mit Klarinette und Akkordeon.

Nach knapp drei Jahren umfassender Sanierung öffnete das Käthe Kollwitz Museum Köln am 11. Oktober 2025 wieder seine Türen. Mit einem bunten Programm aus Kurzführungen und Vermittlungsaktionen waren Kenner und Interessierte herzlich eingeladen. Die Eröffnungsausstellung „KOLLWITZ NEU SEHEN“ präsentiert eine Auswahl von Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken aus seiner international geschätzten Sammlung in einer neuen Hängung. […]

Käthe Kollwitz und ich

Selbstbildnis mit Karl Kollwitz, 1938-1940 Kreide, gewischt, auf gelblichem Ingres-Bütten, NT 1276 Ihren Mann Karl zeichnet die Künstlerin zeitlebens nur wenige Male. Eine Ausnahme stellt ihr »Selbstbildnis mit Karl Kollwitz« dar. Es ist unbekannt, wann genau diese Arbeit zu datieren ist. Denkbar wäre, dass sie sogar erst nach seinem Tod am 19. Juli 1940 entstanden ist. Auf dem aus dem Hellen ins Dunkle gearbeiteten Doppelporträt sieht sich der Betrachter einem typisierten Altersbild gegenüber: Die Jahre haben beider Rücken gekrümmt, in einmütigem Nebeneinander richtet sich ihr Blick in unbestimmte Ferne – er sich auf den Gehstock stützend, während ihre Hände, auf dem Schoß ruhend, ein Buch umschließen. In sich gekehrt scheinen Käthe und Karl Kollwitz ihre intensive, fast 50-jährige Gemeinschaft zu überblicken. Licht und Schatten lassen trotz individueller Profilkonturen ihre Silhouetten zu einer Form verschmelzen. Die Einheit der beiden Figuren mag so als ein liebevolles Bekenntnis der Künstlerin zu ihrem Mann gelesen werden – nun, im Alter, jenseits aller Erschütterungen und Schicksalsschläge: das Buch des Lebens ist zugeschlagen. In dieser Kohlezeichnung kulminiert die Grundtendenz der künstlerischen Geste, von der das Spätwerk der Kollwitz bestimmt ist. Sie entwirft ein Denkmal nicht allein für ihre Partnerschaft – neben Individualität kommt hier Allgemeingültigkeit zum Ausdruck. Nur zu deutlich wird, dass diese beiden Menschen keine Kraft mehr haben, sich gegen das Schreckensregime der Nationalsozialisten zu erheben.

Seit vielen Jahrzehnten wird das ehrende Gedenken an die bedeutendste deutsche Grafikerin und Bildhauerin des 20. Jahrhunderts von Kollwitz-Verehrern und Mitgliedern des Freundeskreises Käthe Kollwitz Moritzburg e.V. engagiert begleitet. Anhand persönlicher Beiträge von Mitgliedern des Freundeskreises wird in der Sonderausstellung gezeigt, in welcher Weise sich die Mitglieder von der Kunst und der Biografie von Käthe […]